Schwere Kollision am Bahnübergang endet glimpflich
Ein Verkehrsunfall mit einem Güterzug hätte am Dienstagvormittag (8. September) in Warstein-Belecke deutlich dramatischer ausgehen können. Ein 37-jähriger Autofahrer kollidierte an einem Bahnübergang mit einem herannahenden Zug. Trotz des heftigen Zusammenstoßes blieb der Mann wie durch ein Wunder unverletzt.
Unfall ereignet sich am Bahnübergang „Lanfer“
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 37-jährige Warsteiner gegen 11 Uhr mit seinem Auto im Bereich der Straße „Lanfer“ unterwegs. Dort wollte er einen Bahnübergang überqueren, der mit einem Andreaskreuz, jedoch ohne Schrankenanlage gesichert ist.
Aus bislang nicht abschließend geklärten Gründen bemerkte der Fahrer einen herannahenden Güterzug offenbar nicht rechtzeitig.
Güterzug kollidiert mit Pkw
Beim Überqueren der Gleise kam es schließlich zur Kollision zwischen dem Auto und dem Güterzug. Die Wucht eines solchen Zusammenstoßes kann schwerste Folgen haben, weshalb der Vorfall zunächst für große Aufmerksamkeit sorgte.
Glücklicherweise verlief der Unfall wesentlich glimpflicher als zunächst befürchtet.
Fahrer bleibt unverletzt
Trotz des Zusammenstoßes mit dem Zug blieb der 37-Jährige nach Angaben der Polizei unverletzt. Rettungsmaßnahmen wegen körperlicher Verletzungen waren nicht erforderlich.
Der Vorfall zeigt jedoch, wie gefährlich Bahnübergänge ohne technische Sicherungsanlagen sein können und wie schnell es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen kann.
Polizei leitet Verfahren ein
Die Polizei nahm den Unfall auf und leitete gegen den Autofahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige ein.
Nach den derzeitigen Bestimmungen muss der 37-Jährige mit einem Bußgeld von 120 Euro sowie einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen.
Bahnübergänge zählen zu den gefährlichsten Verkehrspunkten
Immer wieder warnen Behörden vor den Risiken an Bahnübergängen. Besonders Übergänge ohne Schranken erfordern die volle Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer.
Bereits kurze Unaufmerksamkeiten oder Fehleinschätzungen der Geschwindigkeit eines Zuges können schwerwiegende Folgen haben. Im aktuellen Fall hatte der Fahrer großes Glück, den Unfall ohne Verletzungen zu überstehen.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Nach aktuellem Stand geht die Polizei davon aus, dass der Autofahrer den Güterzug beim Überqueren des Bahnübergangs nicht wahrgenommen hat.
Für den 37-Jährigen endete der Vorfall trotz der Kollision mit einem Zug vergleichsweise glimpflich. Die Sachschäden und das eingeleitete Ordnungswidrigkeitenverfahren bleiben jedoch die Folgen des gefährlichen Fehlers.



