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Düsseldorf: Skorpion-Alarm am Flughafen Düsseldorf: Reisende nach giftigem Stich ins Krankenhaus gebracht
© Pixabay I RheinRuhrAktuell

Düsseldorf: Skorpion-Alarm am Flughafen Düsseldorf: Reisende nach giftigem Stich ins Krankenhaus gebracht


Skorpion versteckte sich in der Jacke einer Reisenden

Ein ungewöhnlicher Rettungseinsatz hat am Freitag am Flughafen Düsseldorf für Aufsehen gesorgt. Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf wurde vom Zoll informiert, nachdem eine 52-jährige Reisende von einem Skorpion gestochen worden war.

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich das Tier unbemerkt in der Jacke der Frau versteckt. Dort kam es schließlich zu dem schmerzhaften Zwischenfall.

Feuerwehr-Experte identifiziert gefährlichen Skorpion

Die Reisende wurde zunächst vom Rettungsdienst des Flughafens medizinisch versorgt. Gleichzeitig wurde der Reptilienexperte der Feuerwehr Düsseldorf hinzugezogen, um das Tier zu bestimmen und die medizinische Behandlung fachlich zu unterstützen.

Der Experte fing den Skorpion ein und identifizierte ihn als gelben Mittelmeerskorpion.

Patientin in Krankenhaus eingeliefert

Nach der Erstversorgung wurde die 52-Jährige mit dem Rettungswagen des Flughafens in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Die weitere medizinische Behandlung wurde in enger Abstimmung zwischen dem Leitenden Notarzt der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Giftnotrufzentrale, dem behandelnden Krankenhaus und dem Reptilienexperten koordiniert.

Anschließend wurde die Patientin zur symptomorientierten Behandlung in die Universitätsklinik verlegt.

Skorpion erhält neues Zuhause im Reptilienzoo

Der eingefangene Skorpion wurde von der Feuerwehr Düsseldorf nicht getötet, sondern an einen Reptilienzoo im Umfeld der Landeshauptstadt übergeben.

Dort kann das Tier künftig unter fachgerechten Bedingungen gehalten werden.

Feuerwehr und Experten arbeiteten Hand in Hand

Der Vorfall zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen Zoll, Rettungsdienst, Feuerwehr, Giftnotrufzentrale und medizinischen Einrichtungen bei außergewöhnlichen Notfällen. Durch die schnelle Identifizierung des Skorpions konnten die behandelnden Ärzte die weitere Versorgung der Patientin gezielt abstimmen.


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