Schwerer Zwischenfall am Samstagnachmittag in der Flaper Straße
Ein schwerer Vorfall hat sich am Samstagnachmittag, dem 9. August 2026, in der Flaper Straße in Kirchhundem ereignet. Gegen 16:50 Uhr wurde der Kreispolizeibehörde Olpe eine Verpuffung beziehungsweise Explosion in einem Wohnhaus gemeldet.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Explosion im Kellerbereich des Gebäudes. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus.
Schwarzpulver im Fokus der Ermittlungen
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sollen Mitglieder eines örtlichen „Böllerclubs“ mit Schwarzpulver hantiert haben. Ob ein unsachgemäßer Umgang mit dem Sprengstoff die Ursache der Explosion war, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass die Explosion vorsätzlich herbeigeführt wurde.
Acht Menschen verletzt
Durch die Verpuffung wurden insgesamt acht Personen verletzt. Sechs Betroffene erlitten leichte Verletzungen.
Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt, befinden sich nach Angaben der Polizei jedoch nicht in Lebensgefahr. Eine der schwerverletzten Personen musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
Vier weitere Verletzte wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Drei Personen lehnten eine Mitnahme durch den Rettungsdienst ab.
Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst
Im Rahmen des Einsatzes waren Einsatzkräfte der Kreispolizeibehörde Olpe, des Rettungsdienstes sowie die Feuerwehren aus Kirchhundem, Hofolpe und Oberhundem vor Ort.
Zunächst wurde der betroffene Bereich geräumt und abgesichert. Parallel übernahmen die Rettungskräfte die Versorgung der Verletzten.
Landeskriminalamt untersucht Explosionsstelle
Zur Überprüfung möglicher weiterer Gefahren wurden Entschärfungsexperten des Landeskriminalamtes Düsseldorf angefordert. Nach eingehender Untersuchung konnten die Spezialisten Entwarnung geben.
Eine weitere Explosionsgefahr bestand demnach nicht. Das Gebäude wurde gegen 21:15 Uhr wieder freigegeben.
Sachschaden noch unklar
Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittler prüfen weiterhin die genaue Ursache der Explosion und die Umstände, die zu dem Vorfall geführt haben.
Aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens können die Behörden aktuell keine weiteren Einzelheiten bekanntgeben.
Ermittlungen dauern an
Die Polizei betont, dass die Untersuchungen noch andauern. Insbesondere wird geprüft, ob Fehler beim Umgang mit Schwarzpulver oder anderen explosionsgefährlichen Stoffen zu dem Vorfall geführt haben.
Die Ermittler gehen derzeit nicht von einer vorsätzlichen Tat aus.



