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Lünen: Tierquälerei in Lünen  Hund stirbt nach Balkonwurf – Betrunkener wirft Hund aus drittem Stock
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Lünen: Tierquälerei in Lünen Hund stirbt nach Balkonwurf – Betrunkener wirft Hund aus drittem Stock


Zwei Einsätze zeigen die drastischen Fälle für den Kommunalen OrdnungsdienstLünen. Dramatische Einsätze für den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Lünen: Innerhalb weniger Tage mussten die Einsatzkräfte gleich zweimal wegen akuter Tiergefahr eingreifen. Während sechs Katzenbabys aus einem überhitzten Auto gerettet werden konnten, endete ein Fall von schwerer Tierquälerei für einen kleinen Hund tödlich.

Betrunkener wirft Hund aus drittem Stock

Am Montag wurden Polizei und KOD in ein Wohngebiet gerufen. Ein stark alkoholisierter Mann hatte einen kleinen Hund vom Balkon im dritten Stock geworfen.

Die Einsatzkräfte fanden das Tier schwer verletzt vor und brachten es zunächst in eine Tierarztpraxis. Anschließend wurde der Hund in eine Tierklinik nach Ahlen transportiert. Aufgrund der schweren inneren und äußeren Verletzungen musste das Tier jedoch eingeschläfert werden.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung ein. Der mutmaßliche Täter ist nicht der Halter des Hundes. Ein weiterer Hund wurde durch den KOD sichergestellt, um ihn vor weiteren Gefahren zu schützen.

Katzenbabys aus überhitztem Auto befreit

Nur zwei Tage später konnte durch einen Hinweis aus der Bevölkerung ein weiteres Tier-Drama verhindert werden. Anwohner meldeten mehrere Katzenbabys in einem abgestellten Fahrzeug auf der Hammerstraße – bei Außentemperaturen von über 30 Grad.

Die KOD-Einsatzkräfte entdeckten im Innenraum des beschädigten Autos sechs verängstigte Kitten. Ein Muttertier war nicht auffindbar.

Die Tiere wurden in Obhut genommen und in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt an das Tierheim Unna übergeben, wo sie jetzt versorgt werden.

KOD betont Bedeutung von Zeugenhinweisen

„Diese Einsätze zeigen die enorme Bandbreite unserer Arbeit“, erklärte KOD-Teamleiter Patrick Kusber. Besonders bei Gefahr für Tiere sei man oft unmittelbar gefordert. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung aufmerksamer Bürger, die solche Fälle melden.

Appell an Bevölkerung: Hinweise können Leben retten

Die Stadt Lünen ruft dazu auf, bei Verdacht auf Tierleid oder Gefahr sofort den Kommunalen Ordnungsdienst oder die Polizei zu informieren. Gerade bei Hitze können Fahrzeuge für Tiere schnell zur tödlichen Falle werden.



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