Am frühen Samstagabend ist es am Angermunder Baggerloch in Düsseldorf zu einem tödlichen Badeunfall gekommen. Augenzeugen meldeten der Leitstelle der Feuerwehr, dass ein 41-jähriger Mann untergegangen sei und nicht wieder aufgetaucht war.
Die Feuerwehr Düsseldorf alarmierte daraufhin mehrere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst, darunter zwei Taucherstaffeln sowie einen Rettungshubschrauber. Zeugen hatten zwar sofort versucht, den Mann selbst zu finden und zu retten, konnten ihn aber trotz schnellen Handelns nicht lokalisieren.
Für die Einsatzkräfte war der Weg zum Unglücksort schwierig: Sie mussten sich vor Ort einen rund 300 Meter langen Pfad durch dichtes Gebüsch bahnen, um den südlichen Bereich des Baggersees zu erreichen. Kurz darauf fanden die Taucher den Mann unter Wasser und brachten ihn an Land.
Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät. Der 41-Jährige verstarb noch an der Einsatzstelle. Für Betroffene steht ein Notfallseelsorger zur Verfügung, und die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Der tragische Einsatz am Angermunder Baggerloch macht deutlich, wie schnell ein Badeausflug im Sommer lebensgefährlich enden kann. Gerade bei starkem Andrang, unübersichtlichen Uferbereichen und schwierigen Zugängen zählt jede Minute.




