Ermittler gehen gegen mutmaßlichen Kokainhandel vor
Bei einer Razzia am 18.06. haben Polizeibeamte zwei Männer festgenommen und Durchsuchungsbeschlüsse für drei Objekte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vollstreckt. Gegenstand des Verfahrens ist das mutmaßliche Handeltreiben mit rund 10,7 Kilogramm Kokain sowie Beihilfe dazu.
Worum es in dem Verfahren geht
Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen sollen die drei Beschuldigten bereits im Jahr 2020 mit Kokain gehandelt haben. Ihnen wird vorgeworfen, die Droge über einen bereits rechtskräftig verurteilten Betäubungsmittelhändler bezogen und anschließend gewinnbringend weiterveräußert zu haben.
So lief die Razzia ab
Kräfte der Spezialeinheiten nahmen die beiden 34- und 55-jährigen Tatverdächtigen im Emsland und im Landkreis Cloppenburg fest. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Münster Haftbefehle gegen diese beiden Beschuldigten erwirkt.
Den 59 Jahre alten Tatverdächtigen, gegen den kein Haftbefehl besteht, trafen die Beamten nicht an; seine Wohnanschrift wurde durchsucht. Dabei stellten die Ermittler unter anderem eine geringe Menge Betäubungsmittel und Waffen sicher.
Warum der Fall relevant ist
Der Fall zeigt, wie eng die Ermittler mutmaßliche Drogenstrukturen über mehrere Bundesländer hinweg verfolgen. Für die Strafverfolgung ist besonders relevant, dass neben dem mutmaßlichen Kokainhandel auch Beihilfe, Bezüge zu einem bereits verurteilten Händler und sichergestellte Waffen eine Rolle spielen.



