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Knappschaft Kliniken protestieren gegen GKV-Spargesetz: Warum der Warnruf für Patienten und Versorgung so wichtig ist
© Knappschafts Kliniken

Knappschaft Kliniken protestieren gegen GKV-Spargesetz: Warum der Warnruf für Patienten und Versorgung so wichtig ist


Die Knappschaft Kliniken haben sich am gemeinsamen Aktionstag der Krankenhausgesellschaften in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern gegen das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beteiligt.

An mehreren Standorten in NRW wurden um 11 Uhr Eingänge zeitweise mit Plakaten, Hinweisen oder Absperrband markiert; der Krankenhausbetrieb lief dabei regulär weiter.

Auch an den Knappschaft Kliniken Lütgendortmund war die Aktion sichtbar.

Nach Angaben von Geschäftsführer Michael Kleinschmidt nutzte das Team die Gelegenheit, mit Patienten, Angehörigen und Besuchern über die möglichen Folgen des Gesetzes zu sprechen.

Der Protest fiel auf den Tag, an dem sich der Bundesrat erstmals mit dem Gesetzentwurf befasste.

Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung.“ wollen die Kliniken deutlich machen, dass finanzielle Kürzungen direkte Auswirkungen auf Angebote, Dienstbesetzungen und die Erreichbarkeit von Versorgung haben können.

Für die Knappschaft Kliniken könnten je nach Ausgestaltung des Gesetzes künftig 30 bis 57 Millionen Euro pro Jahr fehlen.

Der Verbund betreibt 13 Akutkrankenhäuser, drei Rehakliniken und ambulante Einheiten in Nordrhein-Westfalen und dem Saarland und versorgt jährlich mehr als eine Million Patientinnen und Patienten.

Was das für Sie bedeutet

Wenn Kliniken weniger Geld zur Verfügung haben, kann das laut der Aktion nicht nur Zahlen in der Bilanz verändern, sondern auch ganz praktisch die Versorgung vor Ort beeinflussen.

Genau davor wollen die Knappschaft Kliniken mit ihrem Protest warnen.


 

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