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Greetsiel: Gradierwerk im Fischerdorf Greetsiel, das „Solehuus – der Atemort“, dem ersten und einzigen Gradierwerk in Ostfriesland!
© Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel

Greetsiel: Gradierwerk im Fischerdorf Greetsiel, das „Solehuus – der Atemort“, dem ersten und einzigen Gradierwerk in Ostfriesland!


Krummhörn-Greetsiel lockt mit dem rot-gelb geringeltem, kleinsten Leuchtturm in Pilsum und dem höchsten Leuchtturm Deutschlands in Campen, kilometerlangen Radwegen am Deich und durch urige Warfendörfer, in denen die Zeit stehen-geblieben zu sein scheint. Hier gibt es imposante Kirchen mit geschichtsträchtigen Orgeln in allen 19 Dörfern und die größte Krabbenkutterflotte an der Nordseeküste im idyllischen Fischerhafen in Greetsiel.

Seit Mai 2026 gibt es ein weiteres Highlight in Greetsiel: das „Solehuus – der Atemort“ – ein Gradierwerk in Greetsiel, das aus hochwertigen Naturprodukten angefertigt wurde. Sämtliche Holzteile des Grundgerüsts bestehen aus heimischer, unbehandelter Eiche oder Lärche, die mit Holzdübeln verzapft und zusammengesetzt werden. Das Salzwasser rieselt an dem Schwarzdornreisig herunter. Ein Teil verdunstet, der andere Teil wird in großen Auffangbecken aufgefangen. Dabei liegt die Salzkonzentration bei ca. 6 bis 8 %. Das „Solehuus“ hat einen Durchmesser von ca. 10 Metern und ist ungefähr 7 Meter hoch.

Zum Ursprung: Früher dienten die Gradierwerke der Salzgewinnung. Dazu wurde salzhaltiges Wasser (Sole) über die Salinen verteilt, das Wasser verdunstete und das Salz blieb als Endprodukt zurück.

Als wohltuende Nebenwirkung stellte man fest, dass ein feuchtes, salzhaltiges Klima entstand, das hervorragend für die Inhalation geeignet ist. Die Mitarbeiter, die am Gradierwerk tätig waren, strotzten vor Gesundheit. Heute wird Gradierwerken eine positive Wirkung auf die Atemwege, bei Hautkrankheiten und bei Allergien zugeschrieben. Bundesweit erfreuen sich Gradierwerke großer Beliebtheit auch bei der Prophylaxe. Das erste Gradierwerk ist ab Juni in Greetsiel zu besuchen.

„Für die optimale Wirkung wird empfohlen, das „Solehuus“ 3 x pro Woche für ca. 30 Minuten zu besuchen. Abgesehen von der Heilwirkung, ist das „Solehuus“ ein Refugium, in dem der Besucher ohne Anleitung die Ruhe genießen und neue Kräfte tanken kann“, so Heinrich Heinenberg, Prokurist und Leiter der Abteilung Infrastruktur der Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel.

„Neben dem Wohlfühlbad „Koppke“ mit der Sauna, der Wellnessabteilung und dem Familienschwimmbecken, gibt es in Krummhörn-Greetsiel nun einen weiteren Anlaufpunkt in Puncto Gesundheit“, so Benjamin Buserath, Geschäftsführer der Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel.


 

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