Das Projekt „Innenstadttangente“ startet in den zweiten Bauabschnitt. Nachdem seit September letzten Jahres der Bereich zwischen Beckers Brink und Zum Rotering umgestaltet wurden, wird nun im zweiten Teil ein Kreisverkehr an der Kreuzung Coesfelder Straße / Hindenburgallee gebaut. Dazu wird ab dem 17. Juni der vordere Bereich der Coesfelder Straße von Hausnummer 18 bis 32 voll gesperrt. Die Vollsperrung für den Autoverkehr wird mehrere Monate andauern. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann den Gehweg an einer Seite weiterhin nutzen. Entsprechende Umleitungen werden eingerichtet. Die Vollsperrungen erfolgen in Abstimmung mit dem Ordnungsamt, der Polizei und der Feuerwehr, so dass eine Erreichbarkeit jederzeit sichergestellt werden kann.
Die Anlieger*innen und Gewerbetreibenden sind über den neuen Bauabschnitt bereits informiert. Die Bauphase wird mit Einschränkungen verbunden sein, die Stadt Ahaus bittet um Verständnis. Die Beschäftigten der Baufirmen vor Ort helfen bei Fragen und der Vermittlung von Ansprechpersonen.
Parallel zum Start der Arbeiten an der Kreuzung, werden die Arbeiten am Beckers Brink fertig gestellt. So sind die bisher gesperrten Bereiche der Straße Zum Rotering ab dem 17.06. für alle Verkehrsteilnehmenden wieder nutzbar.
Die Innenstadt-Tangente ist Teil des Entwicklungskonzeptes Innenstadt, in dem verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Attraktivität und Funktionsfähigkeit der Innenstadt umgesetzt werden. Die neue Tangente soll zukünftig die Wallstraße entlasten und dafür sorgen, dass weniger Verkehr direkt durch die Innenstadt fährt und mithilfe eines neuen Parkleitsystems Parkflächen in Ahaus sinnvoll ausgelastet werden.
Mit der Umgestaltung der Wallstraße soll ein großer Schritt in Richtung Klimafolgeanpassung und Nachhaltigkeit gemacht werden. Durch Entsiegelung und Schaffung von innerstädtischen Grünflächen, die zum einen das Stadtklima verbessern sollen und zum anderen einen neuen Weg im Regenwassermanagement gehen, wird ein attraktiver und identitätsstiftender Stadtraum geschaffen. Die umgestaltete Wallstraße soll vorrangig dem Aufenthalt dienen und zum Flanieren, Klönen, Konsumieren und Verweilen einladen. Dadurch soll auch das soziale Zusammenleben aller Ahauser Bürger/innen gefördert werden. Die Verbesserung der Qualität im öffentlichen Raum soll weitere Ansiedlungen und damit Angebote für die Wallstraße stimulieren und vorhandene Ressourcen langfristig nutzen.



