Eskalation während Fußballspiel an der Provinzialstraße
Bei einem Fußballspiel zwischen Blau-Weiß Huckarde II und Westfalia Dortmund II ist es am Sonntagnachmittag (18. Oktober) zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung mehrerer Beteiligter gekommen. Die Partie auf einer Sportanlage an der Provinzialstraße in Dortmund-Huckarde wurde von tumultartigen Szenen überschattet.
Gegen 14 Uhr entwickelte sich nach bisherigen Erkenntnissen aus einer Spielsituation zunächst eine Schubserei zwischen Spielern beider Mannschaften. Die Situation eskalierte anschließend, als weitere Personen in die Auseinandersetzung eingriffen.
Spieler und Trainer geraten aneinander
Nach Angaben der Beteiligten kam es im weiteren Verlauf zu wechselseitigen Schlägen und Tritten. Auch zwei Trainer wurden nach eigenen Aussagen verletzt, als sie versuchten, die Streitenden zu trennen und die Situation zu beruhigen.
Insgesamt wurden fünf Personen verletzt. Rettungskräfte versorgten einen Beteiligten vor Ort und brachten ihn vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
Polizei rückt mit starken Kräften an
Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Lage war die Polizei Dortmund mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Den Beamten gelang es jedoch schnell, die Situation unter Kontrolle zu bringen und weitere Eskalationen zu verhindern.
Anschließend wurden beide Mannschaften aufgefordert, die Sportanlage zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen die Beteiligten nach.
Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten
Die Polizei Dortmund hat Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung sowie in Teilen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Nun sollen Zeugenbefragungen und weitere Ermittlungen den genauen Ablauf der Auseinandersetzung sowie die jeweiligen Tatbeiträge der Beteiligten klären.
Polizei appelliert an Fairness und Respekt
Die Polizei Dortmund nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut auf die Bedeutung von Fairness und gegenseitigem Respekt im Sport hinzuweisen. Emotionale Spielsituationen seien zwar Bestandteil des Wettbewerbs, rechtfertigten jedoch niemals Gewalt gegen Mitspieler, Gegenspieler, Trainer oder Zuschauer.



