Großbaustelle am Schulstandort Hacheney erreicht nächsten Bauabschnitt
Am neuen Schulstandort Hacheney in Dortmund starten die nächsten sichtbaren Bauarbeiten. Voraussichtlich ab Mittwoch, 14. Oktober 2026, beginnen umfangreiche Bodenanlieferungen für den Neubau der Gesamtschule. Damit erreicht das Großprojekt einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung des modernen Schulcampus.
Die Stadt Dortmund informiert Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig über die bevorstehenden Transporte und die damit verbundenen Auswirkungen im Umfeld der Baustelle.
Rund 200 Lkw-Lieferungen für den Schulneubau geplant
Für die anstehenden Erdarbeiten sind insgesamt rund 200 Anlieferungen mit Sattelfahrzeugen vorgesehen. Um die Belastungen möglichst gering zu halten, sollen die Transporte gebündelt an wenigen Tagen erfolgen.
Wie schnell die Arbeiten abgeschlossen werden können, hängt jedoch maßgeblich von den Wetterbedingungen ab. Bei Regen wird die Baustelle nicht angefahren. Deshalb kann sich die gesamte Lieferphase über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen erstrecken.
Die Stadt betont, dass sämtliche Fahrten ausschließlich tagsüber zwischen 7 Uhr und 18 Uhr stattfinden. Nachtfahrten sind ausdrücklich nicht vorgesehen.
Bis zu 50 Fahrzeuge pro Tag erwartet
An einzelnen Liefertagen rechnet die Stadt mit bis zu 50 Fahrzeugen. Um Staus und längere Wartezeiten vor der Baustelle zu vermeiden, werden die Anlieferungen bedarfsgerecht gesteuert.
Die Lkw werden auf Abruf eingesetzt und gezielt koordiniert, damit nicht zu viele Fahrzeuge gleichzeitig im Baustellenbereich eintreffen. Ziel ist es, den Verkehrsfluss so reibungslos wie möglich zu gestalten und die Auswirkungen auf das Wohnumfeld zu begrenzen.
Zufahrt erfolgt über die Glückaufsegenstraße
Sämtliche An- und Abfahrten zur Baustelle werden über die Glückaufsegenstraße abgewickelt.
Dadurch konzentriert sich der zusätzliche Baustellenverkehr auf eine festgelegte Route. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere während der Lieferzeiten auf die erhöhte Zahl von Lastkraftwagen zu achten und mögliche Behinderungen einzuplanen.
Stadt überwacht Sauberkeit der Straßen
Ein besonderes Augenmerk richtet die Stadt Dortmund auf die Sauberkeit der betroffenen Verkehrswege.
Während der gesamten Lieferphase wird ein Besenfahrzeug vor Ort eingesetzt, um mögliche Verschmutzungen durch Erdtransporte zeitnah zu beseitigen. Darüber hinaus werden die Fahrbahnen regelmäßig kontrolliert.
Sollten stärkere Verschmutzungen festgestellt werden, sind zusätzliche Reinigungsmaßnahmen vorgesehen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Verkehrssicherheit im Bereich der Baustelle jederzeit gewährleistet bleibt.
Stadt bittet Anwohner um Unterstützung
Zusätzliche Halteverbote oder Parkverbotszonen sind derzeit nicht geplant. Es gelten weiterhin die bestehenden Verkehrs- und Parkregelungen im Wohngebiet.
Die Stadt appelliert jedoch an die Anwohnerinnen und Anwohner, während der Lieferphase besonders aufmerksam zu parken. Einmündungen, Kreuzungsbereiche und Engstellen sollten freigehalten werden, damit die schweren Transportfahrzeuge die Baustelle problemlos erreichen können.
Durch die Rücksichtnahme aller Beteiligten sollen zusätzliche Verkehrsbehinderungen vermieden werden.
Kurzfristige Information wegen aktueller Lieferplanung
Nach Angaben der Stadt lagen die konkreten Informationen zur Lieferplanung erst seit Montag, 12. Oktober, vor.
Um trotz der kurzen Vorbereitungszeit möglichst viele Anwohnende rechtzeitig zu erreichen, setzt die Stadt auf mehrere Informationswege. Neben direkten Anwohnerbriefen werden aktuelle Hinweise auch über die Projektwebseite veröffentlicht.
So sollen alle Betroffenen zeitnah über den Ablauf der Arbeiten und mögliche Auswirkungen informiert werden.
Schulneubau in Hacheney nimmt weiter Gestalt an
Mit den nun beginnenden Bodenanlieferungen schreitet der Bau der neuen Gesamtschule sichtbar voran. Das Projekt zählt zu den bedeutenden Schulbauvorhaben in Dortmund und soll künftig moderne Lernbedingungen für zahlreiche Schülerinnen und Schüler schaffen.
Die kommenden Wochen stehen dabei im Zeichen der vorbereitenden Erdarbeiten, bevor weitere Bauabschnitte auf dem Gelände umgesetzt werden können.



