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Bochum: Spektakuläre Rettungsaktion in Bochum – Hund „Mala“ drei Stunden im Fuchsbau gefangen – Feuerwehr gräbt zwei Meter tief
© Feuerwehr Bochum

Bochum: Spektakuläre Rettungsaktion in Bochum – Hund „Mala“ drei Stunden im Fuchsbau gefangen – Feuerwehr gräbt zwei Meter tief


Dramatische Tierrettung beschäftigt Feuerwehr im Bochumer Süden

Eine außergewöhnliche Rettungsaktion hat am Freitagabend zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum sowie Spezialisten einer Rettungshundestaffel in Atem gehalten. Gegen 19:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte in ein Waldgebiet im Bochumer Süden alarmiert, nachdem zwei Jack Russell Terrier während eines Spaziergangs in einen verlassenen Fuchsbau gelaufen waren und zunächst nicht mehr zurückkehrten.

Was zunächst wie ein harmloser Zwischenfall erschien, entwickelte sich schnell zu einer aufwendigen Rettungsmission, die mehrere Stunden dauerte und den Einsatz spezieller Suchtechnik erforderte.

Jack Russell Terrier verschwinden in unterirdischem Gangsystem

Die beiden Hunde „Findus“ und „Mala“ hatten während des Spaziergangs einen verlassenen Fuchsbau entdeckt und waren in das weit verzweigte unterirdische Gangsystem gelaufen.

Während „Findus“ nach etwa einer Stunde eigenständig den Weg zurück ans Tageslicht fand, blieb seine Begleiterin „Mala“ weiterhin im Bau eingeschlossen. Für die besorgte Hundebesitzerin begann damit eine nervenaufreibende Zeit des Wartens und Hoffens.

Da zunächst unklar war, an welcher Stelle sich das Tier genau befand, mussten die Einsatzkräfte die Situation sorgfältig erkunden, um eine sichere Rettung vorzubereiten.

Verhedderte Leine verhinderte die Flucht

Im Verlauf der Rettungsmaßnahmen stellte sich heraus, warum der Hund den Ausgang nicht aus eigener Kraft erreichen konnte.

Nach Erkenntnissen der Feuerwehr hatte sich die Leine des Tieres offenbar im Wurzelbereich eines Baumes unter der Erde verhakt. Dadurch war „Mala“ praktisch gefangen und konnte sich trotz eigener Bemühungen nicht aus ihrer misslichen Lage befreien.

Diese Erkenntnis machte deutlich, dass eine technische Rettung erforderlich war und auf das selbstständige Verlassen des Baus nicht mehr gehofft werden konnte.

Spezialtechnik der Rettungshundestaffel kommt zum Einsatz

Um den genauen Aufenthaltsort des Hundes zu bestimmen, wurde die Organisation RettungsHundeOrtungsTechnik (RHOT Bochum-Essen) hinzugezogen.

Mithilfe spezieller Such- und Kameratechnik konnten die Einsatzkräfte wichtige Erkenntnisse über die Lage des Tieres gewinnen. Die moderne Ortungstechnik half dabei, den Verlauf der unterirdischen Gänge besser einzuschätzen und die Rettungsmaßnahmen gezielt zu planen.

Gerade bei Einsätzen in unübersichtlichen Hohlräumen oder unterirdischen Anlagen spielt solche Spezialtechnik eine entscheidende Rolle, um Rettungen möglichst schonend und erfolgreich durchzuführen.

Feuerwehr gräbt zwei Meter tiefes Rettungsloch

Nachdem die Position des Hundes ausreichend eingegrenzt werden konnte, entschied sich die Feuerwehr zu einer aufwendigen Rettungsmaßnahme.

Die Einsatzkräfte hoben ein rund zwei Meter tiefes Loch aus, um sich direkten Zugang zu dem eingeschlossenen Tier zu verschaffen. Mit großer Vorsicht arbeiteten sich die Retter bis zu dem unterirdischen Bereich vor, in dem sich „Mala“ befand.

Die Arbeiten gestalteten sich anspruchsvoll, da sowohl die Stabilität des Erdreichs als auch die Sicherheit des Hundes berücksichtigt werden mussten.

Happy End nach fast drei Stunden Einsatz

Nach nahezu drei Stunden konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Die Einsatzkräfte erreichten den eingeklemmten Hund und befreiten ihn unverletzt aus seiner Lage.

Für die Besitzerin endete die bange Wartezeit mit einem glücklichen Wiedersehen. „Mala“ konnte wohlbehalten aus dem Fuchsbau gerettet und unmittelbar ihrer deutlich erleichterten Halterin übergeben werden.

Die erfolgreiche Rettung sorgte bei allen Beteiligten für große Erleichterung und zeigte einmal mehr die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und spezialisierten Rettungsorganisationen.

Zahlreiche Einsatzkräfte an der Rettungsaktion beteiligt

An dem ungewöhnlichen Einsatz waren mehrere Einheiten der Feuerwehr Bochum beteiligt. Vor Ort im Einsatz standen Kräfte der Feuer- und Rettungswache IV, die Löscheinheiten 14 (Eppendorf-Höntrop) und 32 (Nord) der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Ausbildungseinheit der Feuerwehr Bochum.

Zusätzlich unterstützten die Experten der RettungsHundeOrtungsTechnik RHOT Bochum-Essen die aufwendigen Such- und Rettungsarbeiten mit ihrer Spezialausrüstung.

Dank des koordinierten Zusammenspiels aller beteiligten Kräfte konnte die Rettungsaktion erfolgreich abgeschlossen und der Hund unverletzt gerettet werden.


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