Pferd läuft mehrere Kilometer entgegen der Fahrtrichtung über die Autobahn
Ein außergewöhnlicher Einsatz hat Polizei und Rettungskräfte am Mittwoch (7. Oktober 2026) auf der A2 beschäftigt. Ein entlaufenes Pferd lief ohne Sattel und Halfter mehrere Kilometer über die Autobahn und bewegte sich dabei entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung.
Gegen 13:05 Uhr erhielt die Polizei die Meldung, dass sich ein braunes Pferd im Bereich der Anschlussstelle Oelde auf der Fahrbahn befinde. Das Tier lief auf der Richtungsfahrbahn Dortmund in Richtung Hannover und sorgte damit für eine gefährliche Verkehrssituation.
Lkw-Fahrer reagiert vorbildlich
Ein aufmerksamer Lkw-Fahrer bemerkte das Pferd rechtzeitig und handelte geistesgegenwärtig. Er reduzierte seine Geschwindigkeit, nahm den nachfolgenden Verkehr auf und stellte seinen Lastwagen quer.
Durch dieses umsichtige Verhalten konnte verhindert werden, dass das Tier in den Gegenverkehr lief oder es zu einem schweren Unfall kam.
Autobahnpolizistinnen sichern das Tier
Kurz darauf trafen Einsatzkräfte der Autobahnpolizei ein. Polizistinnen gelang es, das Pferd mit einer provisorischen Leine zu sichern und sicher von der Autobahn zu führen.
Die Besitzerin des Tieres wurde informiert und erschien mit einem Pferdeanhänger am Einsatzort, um das Pferd abzutransportieren.
Tierärztin unterstützt den Einsatz
Zur Sicherheit wurde eine Tierärztin hinzugezogen, die dem Pferd eine Beruhigungsspritze verabreichte. Das Tier blieb bei dem Vorfall unverletzt.
A2 zeitweise in beide Richtungen gesperrt
Während der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen musste die Autobahn 2 im Bereich der Gefahrenstelle zeitweise in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.
An dem Einsatz waren Autobahnpolizisten aus Dortmund und Bielefeld beteiligt. Gegen 14:15 Uhr konnte die Strecke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.
Glücklicher Ausgang einer gefährlichen Situation
Trotz der außergewöhnlichen Lage kam es zu keinem Verkehrsunfall und weder Menschen noch das Pferd wurden verletzt. Die Polizei lobte insbesondere das besonnene Verhalten des beteiligten Lkw-Fahrers, das maßgeblich dazu beigetragen haben dürfte, eine gefährliche Situation sicher zu bewältigen.



