Passanten beobachten aggressives Verhalten auf der Weberstraße
Ein 38-jähriger Gelsenkirchener hat am Montagabend (5. Oktober 2026) für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Nach Angaben von Zeugen fiel der Mann gegen 17:45 Uhr auf der Weberstraße zunächst durch aggressives Verhalten auf.
Demnach soll er Papierflyer durch die Gegend geworfen und ausländerfeindliche Parolen gerufen haben. Wenig später eskalierte die Situation.
Neunjähriges Kind zu Boden gestoßen und geschlagen
Nach bisherigen Erkenntnissen griff der Mann anschließend ein neun Jahre altes Kind an. Er soll das Kind zu Boden gestoßen und geschlagen haben.
Mehrere Passanten reagierten sofort, gingen dazwischen und drängten den Angreifer zurück. Daraufhin flüchtete der 38-Jährige zunächst vom Tatort.
Polizei stellt Tatverdächtigen wenig später
Die alarmierten Polizeikräfte konnten den Tatverdächtigen kurze Zeit später im Bereich der Einmündung Auguststraße/Heysestraße antreffen.
Bereits beim Ansprechen durch die Beamten zeigte sich der Mann äußerst aggressiv. Nach Angaben der Polizei beleidigte er die Einsatzkräfte und rief zudem verfassungsfeindliche Parolen.
Widerstand gegen Polizeibeamte
Auch nach dem Anlegen von Handschellen beruhigte sich der Gelsenkirchener nicht. Die Polizei berichtet von erheblichem Widerstand gegen die Maßnahmen der Einsatzkräfte.
Im Verlauf des Einsatzes wurde ein 28-jähriger Polizeibeamter durch einen Faustschlag gegen den Oberkörper leicht verletzt.
Der Tatverdächtige wurde schließlich ins Polizeigewahrsam gebracht.
Rasiermesser und Alkohol festgestellt
Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Einsatzkräfte ein Rasiermesser.
Zudem verlief ein freiwilliger Atemalkoholtest positiv. Da darüber hinaus der Verdacht bestand, dass der 38-Jährige möglicherweise auch Betäubungsmittel konsumiert hatte, ordnete die Polizei eine Blutprobe an. Diese wurde von einem Arzt entnommen.
Kind vom Rettungsdienst behandelt
Das neunjährige Kind wurde vor Ort durch die Besatzung eines Rettungswagens untersucht und behandelt.
Anschließend konnte das Kind seinem Vater übergeben werden.
Polizei leitet Strafverfahren ein
Gegen den 38-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Vorwürfen und den genauen Hintergründen des Vorfalls dauern an.



