Waldbrand auch am dritten Tag unter Kontrolle
Am Möhnesee bleibt die Lage beim großflächigen Waldbrand weiterhin stabil. Auch am dritten Einsatztag konnten die Feuerwehr und die zahlreichen unterstützenden Organisationen eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern. Dennoch dauern die Löscharbeiten weiterhin an, da sich noch Glutnester im betroffenen Waldgebiet befinden.
Die Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk (THW), Rettungsdienst, Polizei und Ordnungsamt sind weiterhin vor Ort und überwachen die betroffenen Flächen rund um die Uhr.
Rückbau des Hytrans Fire Systems begonnen
Parallel zur fortlaufenden Brandbekämpfung konnten die Einsatzkräfte im Laufe des Tages mit dem Rückbau des eingesetzten Hytrans Fire Systems (HFS) beginnen. Das mobile Hochleistungspumpensystem hatte in den vergangenen Tagen die Wasserversorgung für die Löscharbeiten sichergestellt.
Am Abend wurde das System schließlich aus dem Einsatz entlassen. Die Löschwasserversorgung erfolgt nun wieder über standardisierte Feuerlöschkreiselpumpen. Hierfür wurden im Tagesverlauf neue Schlauchleitungen über längere Wegstrecken verlegt.
B229 wieder vollständig freigegeben
Eine wichtige Entlastung gibt es auch für Verkehrsteilnehmer. Die Sperrung der Bundesstraße B229 zwischen dem Abzweig Südufer und dem Ortsteil Breitenbruch konnte am Abend vollständig aufgehoben werden.
Damit steht eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen in dem Bereich wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Nur noch rund 40 Einsatzkräfte vor Ort
Die Zahl der eingesetzten Kräfte konnte inzwischen deutlich reduziert werden. Aktuell befinden sich noch etwa 40 Einsatzkräfte im Einsatzgebiet.
Die überörtlichen Kräfte werden nach und nach aus dem Einsatz entlassen. Ihre Aufgaben übernehmen zunehmend die Kräfte der Feuerwehr Möhnesee, die die weitere Überwachung und Nachlöscharbeiten sicherstellen.
Glutnester bleiben größte Herausforderung
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung bleibt die Gefahr durch versteckte Glutnester bestehen. Während der Nacht wird die Feuerwehr Möhnesee mit Unterstützung des Löschunterstützungsfahrzeugs des Kreises Soest weiterhin gezielt nach verbliebenen Brandherden suchen und diese ablöschen.
Zusätzlich wird eine Brandsicherheitswache eingerichtet, um mögliche Wiederentzündungen frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können.
Einsatzkräfte nähern sich der Schlussphase
Nach mehreren Tagen intensiver Löscharbeiten deutet vieles darauf hin, dass der Einsatz in die entscheidende Schlussphase eintritt. Die stabile Lage, die Rücknahme von Verkehrsmaßnahmen und die Reduzierung der Einsatzkräfte zeigen erste Erfolge der umfangreichen Brandbekämpfung.
Dennoch wird die Feuerwehr die betroffene Fläche weiterhin engmaschig kontrollieren, bis sämtliche Glutnester endgültig gelöscht sind.



