Lage im Waldgebiet bleibt weiterhin stabil
Auch am dritten Tag nach Ausbruch des Waldbrandes am Möhnesee sind zahlreiche Einsatzkräfte weiterhin im Einsatz. Nach aktuellen Angaben bleibt die Lage stabil, dennoch ist der Einsatz noch nicht beendet.
Feuerwehren, Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk (THW), der Rettungsdienst sowie die Polizei arbeiten weiterhin eng zusammen, um die letzten Gefahrenstellen im betroffenen Waldgebiet zu beseitigen.
Glutnester bereiten den Einsatzkräften weiterhin Arbeit
Während der gesamten Nacht waren Feuerwehrkräfte im Wald unterwegs, um verbleibende Glutnester aufzuspüren und gezielt abzulöschen. Dabei unterstützte das Löschunterstützungsfahrzeug die Einsatzmaßnahmen.
Besonders anspruchsvoll gestaltet sich die Bekämpfung von Glutnestern, die sich tief im Waldboden oder in den Stämmen beschädigter Bäume befinden. Diese können über lange Zeit unentdeckt weiterglimmen und bei Wind oder steigenden Temperaturen erneut Brände auslösen.
Rund 80 Einsatzkräfte weiterhin vor Ort
Derzeit befinden sich noch rund 80 Einsatzkräfte im Einsatzgebiet. Davon sind etwa 50 Kräfte unmittelbar mit der Brandbekämpfung im Wald beschäftigt.
Die Feuerwehr Möhnesee erhält dabei weiterhin Unterstützung aus allen Städten und Gemeinden des Kreises. Durch die kreisweite Zusammenarbeit können die aufwendigen Nachlöscharbeiten rund um die Uhr fortgesetzt werden.
Nachlöscharbeiten stehen weiterhin im Mittelpunkt
Der Schwerpunkt des Einsatzes liegt aktuell auf der vollständigen Beseitigung aller verbliebenen Glutnester. Gleichzeitig kontrollieren die Einsatzkräfte regelmäßig bereits gelöschte Bereiche, um ein Wiederaufflammen des Feuers frühzeitig zu erkennen.
Die Arbeiten erfordern weiterhin viel Geduld und Präzision, da versteckte Brandherde oftmals nur mithilfe spezieller Technik gefunden werden können.
Einsatzdauer noch offen
Obwohl die Lage derzeit als stabil gilt, kann die Feuerwehr noch keine abschließende Entwarnung geben. Die Nachlöscharbeiten werden fortgesetzt, bis alle Gefahrenstellen vollständig beseitigt sind.
Damit bleibt der Waldbrand am Möhnesee auch am dritten Einsatztag eine der größten laufenden Einsatzlagen der Region.
Einsatzkräfte zeigen außergewöhnliches Durchhaltevermögen
Seit Beginn des Großbrandes leisten Feuerwehrkräfte, Helferinnen und Helfer sowie weitere Organisationen unter teilweise extremen Bedingungen wertvolle Arbeit. Die anhaltenden Nachlöscharbeiten zeigen, dass Waldbrände auch nach dem Löschen der sichtbaren Flammen noch über Tage hinweg erhebliche Herausforderungen mit sich bringen können.



