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Dortmund: Ver.di kündigt 24-stündigen Warnstreik beim WDR an
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Dortmund: Ver.di kündigt 24-stündigen Warnstreik beim WDR an


Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kündigt für morgen (16. April 2024) einen 24-stündigen Warnstreik beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) an. Der Streik beginnt um 2:00 Uhr und endet am 17. April 2024 um 2:00 Uhr. Während dieser Zeit kann es zu Beeinträchtigungen im Programm des WDR kommen. Die Festen und freien Mitarbeitenden kämpfen für eine angemessene Weiterentwicklung der Vergütung. Der WDR versucht gleichzeitig einen neuen Honorarrahmen durchzusetzen, der an vielen Stellen dramatische Verschlechterungen beinhalten soll. An verschiedenen Standorten sind am Dienstagvormittag Aktionen geplant.

Die Entscheidung zum Warnstreik erfolgte laut ver.di aufgrund fehlender Fortschritte in den laufenden Tarifverhandlungen. Christof Büttner, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, betonte: „Vor 105 Tagen sind die Tarifverträge ausgelaufen. Die Arbeitgeberseite hat es bisher versäumt, ein Angebot vorzulegen. Die Geschäftsleitung lehnt die Forderung der Beschäftigten ab. Ihre Vorstellung einer fairen Entlohnung angesichts der Inflation blieb uns bisher allerdings verborgen.“

ver.di stellt folgende Forderungen:

  • Für freie Mitarbeitende: Eine Erhöhung der Effektivhonorare um 10,5 Prozent, bei zeitbezogenen Schichten jedoch mindestens 100 Euro mehr pro Schicht.
  • Für Angestellte: Eine Gehaltserhöhung von 10,5 Prozent, mindestens jedoch um 500 Euro pro Monat.
  • Für Auszubildende: Eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um mindestens 250 Euro pro Monat.

Alle Forderungen haben eine Laufzeit von 12 Monaten.

ver.di fordert die Arbeitgeberseite auf, die Forderungen ernsthaft zu verhandeln und zu einer fairen Lösung zu kommen, um weitere Arbeitskampfmaßnahmen zu vermeiden.


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